| 16. Januar 2010

Mein Zeugnis vom April 2009, H. Elsbeth
Ich hatte das grosse Vorrecht, dass ich Anfangs April 09 einen Pastor aus Tansania und einen aus Japan bei mir zum Mittagessen und anschliessendem Gespräch und Gebet zu Besuch haben durfte.
Ich hatte im Oktober 2008 die Frau des Pastors aus Tansania in einem Gottesdienst kennengelernt. Ich war damals in einer sehr grossen geistlichen Not gewesen.
- Da ich aber am vorangehenden Wochenende in eine riesen Not hatte, hatte ich damals zu Gott gesagt, dass ich nicht mehr mag und mir das Leben so verleidet sei. ER solle bitte eingreifen. Scheinbar habe ich somit den Tod eingeladen. Jedenfalls musste diese Macht durch ihr Gebet weichen, so verstand ich es später.
Ich hatte aber noch Fragen über das Thema mit dem ausgetauschten Geist.
Dies war die Ausgangslage beim Besuch ihres Ehemannes bei mir. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen fragte ich diesen erfahrenen Pastor: “Was hat deine Frau gemeint, als sie betete, dass mein verbannter Geist zurück kommen soll?
Wie ist das mit dem fremden Geist, der in mir den Platz meines persönlichen Geister eingenommen hat? Wie kann man da Christ sein?”
Er hat mir anhand der aufgeführten Bibelstellen und Zeichnungen erklärt: “Zauberer können den menschlichen Geist aus dem Menschen heraus kapultieren und an einen Ort des Grauens oder in Gefängnisse versetzen. Wächter sorgen dafür, dass diese menschlichen Geister dort bleiben müssen.
(Die Bibelstellen geben dazu Aufschluss!) Nun soll der Mensch ja nicht tot sein, sondern Satan zur Verfügung stehen. Darum gibt dieser einen Generationengeist oder sonst einen starken Geist der Finsternis in diesen Menschen. Dieser übernimmt die Persönlichkeit. Wenn nun Jesus in das Leben dieser Person kommt, will ER mit deren persönlichen Geist eins werden in der Wiedergeburt. Wenn aber dieser persönliche Geist in der Verbannung ist, ist das nicht möglich und dieser Mensch bleibt ein fleischlicher, nicht wiedergeborener Christ und lebt so in ständiger wiederkehrender Niederlage. Wenn nun der Geist aus dieser Verbannung gerufen und zurückgebetet wird, und der falsche Persönlichkeitsgeist ausfahren muss, geschieht ein grosses Stück Wiederherstellung.”
Also haben wir gebetet, dass Gott in meinem Leben das macht. Das Gebet für die Rückkehr meines Geistes dauerte eine Weile. Vieles wurde ans Licht gebracht. Dann kam eine sehr grosse Freude über mich und ich begann, Gott mit Wort Gottes zu danken und zu singen und zu loben. Es war so ein Fest! Wir drei freuten uns sehr. Es war so ein Fest! Gott ist gut!!
Was ist anders geworden?
- Ich verspüre eine Liebes -Beziehung zu Gott Vater und Sohn
- Ich habe eine andere Beziehung zum Heiligen Geist
- Ich bin im Vertrauen zu Gott gewachsen
- Ich erfahre Gottes Trost
- tiefe Ablehnungsschmerzen in mir wurden geheilt
- mein Kampf ist anders: “Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.” 2. Moses 14,14
- Ich bin selbstständiger, irgendwie mutiger geworden
- Ich kann Kritik besser ertragen
- Ich fühle mich von Gott gehalten! Vieles verstehe ich noch nicht.
Rückblick Ende 2009
Wenn ich in dieses Lebensjahr zurückschaue kommen mir prägende Momente und Erfahrungen in den Sinn.
Zuerst die Begebnung mit dem Pastor Josephat aus Tansania und seinem Freund Christian (einem gebürtigen Schweizer aus Uster, nun Missionar in Japan). Nach dem gemeinsamen Mittagessen, erklärte Josaphat, wie er gelernt hat auf Gott zu hören und zu beten, dass Tote wieder ins Leben zurückkommen.
Auch, dass in Tansania viele Menschen von Zaubern manipuliert werden, dass ihr persöhnlicher Geist gefangengenommen wird und ein Dämon die Führung dieses Lebens übernimmt. Ich habe verstanden, dass dieser Persöhnlichkeitsgeist richtig verbannt wird. Und so unfähig ist, Verantwortung für das Leben zu übernehmen.
Alles, was in diesem Leben geschieht, ist von diesem Geist konntrolliert. Das Christsein ist seelisch!
Da ich mich schon lange so kontrolliert fühlte, unfähig, getrost meinen Lebensweg zu gehen, unfähig, zeitweise klar zu denken, hatte ich Gott um Hilfe angerufen. Da kam nun die Hilfe. Nicht so, wie ich es erwartet hatte. War ich doch schon an so vielen Orten gewesen, um Hilfe zu erfahren. Punktuell ging immer etwas. Wie bei einer Zwiebel, hat Gott Schicht um Schicht zum Zentrum hin in mir und an mir gearbeitet, zur Wiederherstellung meiner Persöhnlichkeit.
Jahr für Jahr! Ich verstand vieles nicht, doch Gott hatte die Übersicht.
Seit Josephat mich unterwiesen und für mich gebetet hat, ist Grundlegendes anders geworden: Ich habe Gott als Vater, dem man vertrauen kann und der mich liebt, immer besser kennen gelernt. Nun kann ich das, was ich in den vielen Unterrichts und Gebetszeiten gelernt und erfahren habe, in Wirklichkeit erfahren. In extremen Lebensstürmen bin ich nicht mehr alleingelassen. Sie dauern auch nicht mehr so unendlich lange, oder sind fast bodenlos.
Auch diese Jahr durfte ich heilsame Unterweisungszeiten erleben. Viele liebe Menschen haben Gott vertraut, mit mir Zeit verbracht, an Gottes Verheissungen geglaubt, auch für mich, unsere Ehe etc.
Vielen Dank auch allen stillen Betern, und vor allem Jesus Christus, der Tag und Nacht für mich einsteht.
Weitere Zeugnisse ... unter www.rfministries.org





