| 16. Februar 2010
Frei !!!
Schon früh wollte ich mir das Leben nehmen. Ich suchte mir Hilfe in der Schule, bei Freundinnen oder der Schulsozialarbeiterin. Ich kam mir immer so vor, als ob ich mit einer Wand sprach. Innerlich jedoch schrie ich.
Die mangelnde Liebe suchte und fand ich bei Männern. Als ich 13 war, gab ich meinen Körper das erste mal einem Mann hin. Ab dann folgten Tausende.
Ich hatte aufgehört zu zählen. Als Prostituierte verdiente ich mein Geld. Ca 5 Jahre lang. Ich versuchte mich in ein bürgerliches Leben einzugliedern, welches jedoch nie gelang. Immer holte mich die Vergangenheit ein. Der Schmerz war endlos, das Selbstwertgefühl nicht vorhanden.
Ich fand mich abgrundtief hässlich. Liebe erfuhr ich durch Drogen. Sie verschafften mir eine kurze Zeit des Vergessens und eine lange Zeit der Abhängigkeit. Verschiedene Versuche auszubrechen, scheiterten.
Ich war geplagt von Depressionen und Selbstmordgedanken. Etliche Versuche und Psychiatrieaufenthalte folgten.
Den obligatorischen Konfirmationsunterricht besuchte ich gerne. Auch die Sonntagsschule, war Balsam für mein Herz. Ich lernte Menschen kennen, die einfach so, ohne dass ich etwas spezielles tat, nett zu mir waren. Später als ich älter war, ging ich regelmässig in den Bibeltreff. Doch dort, hatte ich die herrliche Message, welche Gottes Wort verkündet zwar gehört, jedoch nie begriffen. Einmal sass ich allein am Bahnhof in Aarau und schrie zu Gott :
"Wenn es dich gibt, dann bitte, bitte schick mir Freunde ... zeig mir dass ich nicht allein bin."
Am gleichen Bahnhof und am gleichen Tag, kam ein Mann auf mich zu der Gemeinde Menschenfischer in Hunzenschwil. Da merkte ich.. Es gibt IHN. Ich traf gerade in dieser Gemeinde eine Frau, welche mir einmal als ich mit unserem Pflegehund Astor spazieren war und traurig und verlassen auf einer Bank sass, eine Broschüre geschenkt hatte, weil sie den Eindruck hatte dieses Büchlein mit Gottes Worten könnten mir in diesem Moment helfen. Ich war mehr als erstaunt sie wieder zu sehen. Aber die Freude dieser Frau, hielt sich in Grenzen… Ich lernte auch dort viele Leute kennen, ältere Leute. Auch jüngere, doch zu denen ist der Kontakt auch schnell wieder abgebrochen.
Ich kann noch viele solcher Beispiele erzählen, in welchen Gott mir schon als Kind zeigte, "du bist nicht allein". Doch der Feind hatte zu dieser Zeit grösseres Anrecht mich zu zerstören, als ich mir jemals vorstellen konnte.
Es führte dazu, dass ich von Gott nichts mehr wissen wollte. Dies geschah alles in meiner Kindheit.
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Doch nun möchte ich von JETZT erzählen.
Gott hat bei mir eingeschlagen wie eine Atombombe !
Durch meine Cousine erfuhr ich von der Revival Fire Church. Sie erzählte mir von einer neuen Erkenntnis. Das was sie mir erzählte, war für mich neu, nie hatte irgendjemand davon gepredigt. Mir wurde total übel.. und ich fand alles sehr komisch. Ab dem Zeitpunkt ging ich ab und zu mit meiner Tante und meinen zwei Cousinen mit zu Peyers in die Gemeinde.
Wie gesagt, jenes was ich dort hörte, war für mich die Rettung.
Ich hatte Hoffnung geschöpft.
Zu dieser Zeit nahm ich immer noch Drogen und prostituierte mich.
Ich war nicht fähig, einen „normalen“ Alltag mit einer normalen Arbeit zu pflegen. Ich begann Heroin zu nehmen. Gleichzeitig mit dem Heroin begann ich auch eine erneute Psychotherapie in einer Drogenberatung.
Doch ich hatte immer das Gefühl, dass ich bei den Psychotherapien bloss renne und renne und renne, und doch nie raus komme. Die Erkenntnis bei den Peyers, dass der Feind meinen Geist ausgetauscht hatte, hat in mir etwas geweckt. Jetzt im Nachhinein ist es mir total klar, wen oder was es geweckt hat. (Haha) Was ich jetzt schreibe, bringt mich immer noch zum weinen, weil ER mich befreit hat !!!
Ich war immer total darauf fixiert, das wir bald meinen Geist befreien und mir gedient wird. Doch es kam alles anders. Man sieht machmal den Wald vor lauter Bäumen nicht?
Mein richtiger Geist wurde durch die Salbung Gottes freigesetzt, während einer Predigt.
Ich spürte eine enorme Veränderung. Plötzlich sehnte ich mich nach Gottes Wort und Musik. (Ich hörte pausenlos Xavier Naidoo und war so total überrascht von der Message seiner Musik) Ich spürte eine Kraft und eine Freude wie noch gar nie in meinem Leben. Halleluja!
Kurz darauf schenkte mir Jesus die Gabe des Sprachgebetes, in einer Nacht. Ich rief sofort meine Tante an und freute mich.
Es flossen sehr bombastisch viele Tränen der Wahrheit.
Ich weine jeden Tag vor Freude. Die Gnade des Herrn ist unendlich. Ihm allein ist alle Ehre !!!







