| 02. März 2010
In Jesus Christus allein verankert sein
Heute erhielt ich eine Vision, die ich hier im Auftrag Gottes weitergebe. Sie ist sehr wichtig. Fakt ist, dass die Angriffe und Attacken des Widersachers enorm zunehmen und wir deshalb mehr denn je unseren Schutz und Geborgenheit in Jesus in den zunehmenden endzeitlichen Stürmen brauchen. Diese Vision handelt davon.
Heute morgen erhielt ich im Geist eine Schriftstelle, worin mir Gott zusagte, sich mir zu offenbaren. Als ich mich daraufhin allein zur Gemeinschaft mit Ihm zurückzog, erhielt ich sofort eine Vision die ich hier in seinem Auftrag weitergebe. Ich hörte die Worte: “Schreibe nieder was Ich dir zeigen werde”. Daraufhin erlebte ich eine offene Vision, in der ich mich auf dem Vorderdeck eines riesigen, weissen Schiffes wiederfand. Um mich herum tobten gewaltige Wirbelstürme. Das Meer war stark aufgewühlt und es gab keine einheitliche Strömung. Selbst die Wellen kämpften gegeneinander, Das Brüllen der Stürme nahm zu und ich erlebte in dieser Vision, wie ein riesiger dunkler Tornado direkt Kurs auf das Schiff nahm um mich von Bord zu reissen. Plötzlich sah ich mitten im Sturm vorn am Bug des Schiffes, eine grosse, weissgekleidete, majestätisch wirkende Gestalt mit weit ausgestreckten Armen unbeweglich stehen. Lediglich seine Kleider wurden von starken Wind bewegt. Es war Jesus, Gottes Sohn, der hier das Kommando über dieses Schiff führte und der den Stürmen Einhalt gebot. So fuhr das riesige Schiff völlig unbewegt und ohne jeden Schaden zu nehmen, geradlinig seinen Kurs durch dieses chaotische Meer.
Ein Engel offenbarte mir während dieser Vision, dass dieser riesige Ozeanliner, Gottes Rettungsschiff darstellte, auf dem Jesus selbst der Kapitän und Engel Gottes die Bordmannschaft bildeten, die hier ihren Rettungsdienst an den vielen Schiffbrüchigen taten.
Ich befand mich plötzlich auf dem höchsten Platz des Schiffes, wo sich die grossen Schornsteine befanden. Von dort sah ich über das aufgewühlte Meer und erblickte überall riesige Meeresstrudel, die in einem gewaltigen Sog alles in die Tiefe zog was in ihre Nähe kam. Aber Jesus manövrierte das riesige Schiff sicher und unbehindert durch all diese gefährlichen Gefahrenzonen.
Plötzlich hörte ich in mir diese Worte: “Das aufgewühlte Meer was du siehst, stellt das Völkermeer dar. Die vielen dunklen Wirbelstürme sind die Mächte der Finsternis, die es durcheinanderwirbeln und beherrschen. Die vielen Meeresstrudel bedeuten, dass die Menschen in ihrem gottlosen Wesen, von ihren selbstsüchtigen und perversen Lüsten immer tiefer nach unten in die Finsternis gezogen werden”
Jesaja 57,20 sagt hierzu folgerichtig: “Aber die Gottlosen sind wie das aufgewühlte Meer, das nicht ruhig sein kann, dessen Wasser Schlamm und Kot aufwühlen”.
Ein Engel führte mich in den riesigen Bauch des Schiffes. Dort waren auf mehreren Zwischendecks des Schiffes Lazaretts eingerichtet, in denen viele Männer, Frauen und Kinder untergebracht und behandelt wurden. Mein Begleiter führte mich durch einige Decks. Hier waren ausschliesslich verwundete Kinder Gottes untergebracht. Ich durfte mit einigen von ihnen sprechen. Ich stellte ihnen die Frage: “Warum bist du hier?” Die meisten antworteten mir: “Ich bin hier, weil ich Jesus nie völlig als meinen persönlichen Steuermann das Ruder meines Lebensschiffes übergeben habe und letztlich immer selbst meinen Kurs bestimmte, sodass ich zuletzt, als die Stürme überhand nahmen, nicht bestehen konnte und Schiffbruch im Glauben erlitt”.
Einige andere antworteten mir: “Wir sind hier, weil in unseren Gemeinden gelehrt wurde, dass wir dort Schutz und Sicherheit hätten wenn wir uns den Leitern und der Gemeinde anvertrauten. Letztlich vertrauten wir mehr auf den Schutz schwacher Menschen als auf Gott und auf Jesus. Dadurch erlitten wir Schiffbruch”.
Als ich mich wieder auf dem Oberdeck des Schiffes befand, sagte der Engel Gottes abschliessend zu mir: “Ich gebe dir eine ernste Botschaft, die du weitergibst. Sage allen Kindern Gottes, dass ihr Herz durch Jesus in Gott verankert und befestigt sein muss um in den kommenden Endzeitstürmen bestehen zu können. Keine kirchliche Denomination oder Organisation kann euch wirklichen Schutz, Sicherheit und Bewahrung geben. Das ist allein nur durch persönliche Herzensverbindung und Abhängigkeit in der Gottesbeziehung durch Jesus möglich. Er ist euer Haupt und getrennt von Ihm könnt ihr nicht bestehen noch überwinden. Wer Ohren hat der höre!”
Liebe Geschwister in Jesus. Diese Botschaft ist wahr und klar. Wenn es mehr Transparenz und Offenheit zum Bekenntnis der Wahrheit unter den christlichen Leitern gäbe, würden sie der Gemeinde sagen, dass sie nicht “Gemeindeschutz” geben könnten, weil sie selbst in ihren vielfältigen Versuchungen und Schwachheiten ihre Zuflucht, Stärke, Schutz und Geborgenheit allein bei Gott und Jesus haben und somit bekennen, dass sich jeder Gläubige, Ihm als alleiniges Haupt seiner Gemeinde von Herzen als dem Herrn unterordnet und somit letztlich dadurch als “Christus in ihm” wie es die Schrift sagt, siegreich überwinden kann.
Mit Segensgruss verbunden
Dieter Beständig






