.
 




Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
(3 Bewertungen)
Teil 5 - Eine grosse Erweckung kommt
Aus den Vereinigten Staaten und aus Europa habe ich Nachrichten erhalten, die alle dasselbe berichten – sie sehen Heilungen und Wunder auf einem Level, wie sie es nie zu-vor erlebt haben. Dies ist die Zeit eines grossen Besuches von Gott bei Seinen Leuten. Dennoch bleibe ich davon überzeugt, dass dies, was wir momentan erleben, eine Ge-burtswehe ist, eine geistliche Wehe, die uns auf die Geburt einer noch grösseren Bewegung von Gott vorbereitet, und die, wie ich erwar-te, diesen September/Oktober stattfinden wird.

Die Anzeichen, die wir erhalten haben, weisen besonders auf den 21. September als ein bedeutsames Datum hin. Weil wir „stückweise erkennen“ und „stückweise pro-phetisch Reden“, (vgl. 1. Korinther 13,9) kann ich nicht mit Sicherheit sagen, was genau an diesem Tag geschieht, ausser, dass es ein be-deutsamer Tag sein wird, beson-ders in Verbindung zur Erweckung in Amerika.

In den beiden letzten Monaten ist der Glaube an Gott für das Über-natürliche dramatisch gewachsen, und der Herr antwortet auf Glau-ben. Aus diesem Grund erwarten wir eine ansteigende Spirale. Mehr Glaube befähigt Gott, sich noch mehr zu bewegen, dies wiederum lässt den Glauben noch mehr zu-nehmen, was darin resultiert, dass Er noch grössere Werke tut. Lasst uns dies in Schwung halten!

So erstaunlich alles ist, was wir nun erleben, wir haben noch immer ein Stück vor uns, um das zu errei-chen, was einfach normal ist, bibli-sches Christentum. Als Christen ist es unser Recht, Besitzer des Neuen Bundes mit Gott zu sein, alles, was in der Schrift geschehen ist, auch in unserer Zeit zu erleben. Der Herr ist heute Derselbe, der Er damals war. Sein Name heisst nicht „Ich war“, oder „Ich werde sein“, son-dern „Ich Bin“. Derselbe Heilige Geist, der in der Gemeinde in der Apostelgeschichte gegenwärtig war, ist auch heute mit uns. Alle Chris-ten haben denselben Heiligen Geist mit sich wie der Apostel Paulus, und können daher erfahren, wie die gleiche Kraft durch sie freigesetzt wird, so wie durch Paulus oder durch sonst irgendjemand.

In 2. Korinther 3 wird uns gesagt, dass wir als Christen mehr Herr-lichkeit als Mose sehen werden, dabei musste er sein Gesicht mit einem Schleier verhüllen, da so viel Glanz der Herrlichkeit Gottes auf ihm lag. Uns wurde ein „besserer Bund“ mit mehr Herrlichkeit gege-ben und so gibt es nun einige, die aufstehen und es als ihr Recht an-nehmen, so zu sehen und zu erle-ben, worauf der Herr schon seit sehr langer Zeit gewartet hat. Da Jesus den Preis für uns bezahlte, damit wir von allen Vorteilen des Neuen Bundes profitieren können, wäre es für uns nicht gerecht, wenn wir von uns aus imstande wären, in ihnen zu laufen. Die Gerechtigkeit Gottes gilt für uns nicht in dem Sinn, was wir verdienen, sondern was Er verdient, und Er verdient, dass Seine Leute, für die Er solch einen Preis bezahlt hat, alle Vortei-le des Neuen Bundes geniessen können.

Wunder ermutigen die Leute. Gott bewegt sich erneut und viele Dinge werden nun unter uns getan, die über menschliche Fähigkeiten hin-aus gehen – sie können nur Gott zugeschrieben werden. Auch Wahrheit ermutigt, und derselbe Geist, der diese Werke unter uns tut, ist auch der Geist der Wahr-heit, und Er ist bereit, eine gewalti-ge Liebe für die Wahrheit über Seinen Leuten auszugiessen. Dies wird mit der Wahrheit des Neuen Bundes beginnen und mit allen Zuwendungen, die bereits bezahlt wurden, damit wir sie empfangen können. Die grundsätzlichste Ge-rechtigkeit von Gott ist die, dass Seine Leute allen Nutzen aus ihrer himmlischen Staatsbürgerschaft ziehen können. Dadurch kommt der Himmel weiter auf die Erde.

Eine Generation, die dem schlim-men Bericht, der Darstellung der zehn mangelhaften Spione nicht geglaubt hat, ist dabei, ihren Platz einzunehmen. Sie hat sich hinter den zuverlässigen Bericht von Jo-sua und Kaleb gestellt, dass die Einnahme des Erbes nichts damit zu tun hat, wie gross die Riesen oder wie klein wir sind, sondern damit, wie gross unser Gott ist. Sie reiht sich nun am Ufer des Flusses Jordan auf, bereit, ihn zu überque-ren und ihren Erbteil einzuneh-men.

Für uns ist es immer noch erstaun-lich, unseren Oberschülern zuzu-sehen, wie sie für die Behinderten, Blinden, Tauben oder für die mit tödlich verlaufenden Krankheiten beten, im Glauben, dass Gott sie heilen wird, und oft tut Er dies auch. Vor ein paar Abenden sah ich eine Aufregung an der Hinter-seite des Raumes und fand heraus, dass eine Gruppe von Oberschul-Mädchen für einen jungen Mann im Rollstuhl gebetet hatte, der so-fort aufstand und umherging. Er hatte Multiple Sklerose und konnte schon seit sieben Jahren nicht mehr gehen. Nicht lange danach sass er wieder im Rollstuhl, nicht weil die Beschwerden zurückka-men, sondern weil er so erschöpft war vom Nichtgebrauch seiner Muskeln für eine so lange Zeit. Als wir mit den Mädchen redeten, die für diesen Mann gebetet hatten, waren sie begeistert, doch nicht über die Massen, denn sie hatten erwartet, dass der Herr so etwas tun würde, wenn sie beteten. Es wächst wirklich eine neue Genera-tion heran, für die das Übernatürli-che etwas natürliches sein wird.

Weisheit ist im Grunde genommen die richtige Kombination von Er-kenntnis und Erfahrung. Dennoch werden beide, das Wissen und die Erfahrung der hervortretenden Generation anders sein, als die vergangener Generationen. Viele in meiner Generation glaubten, dass der Herr heute noch immer heilt und Wunder tut, sie haben es nur selten wahrgenommen. Daher wuchsen sie mehr in einem scharf-sinnigen Zynismus, als im Glau-ben. Ich habe miterlebt, wie einige von ihnen versucht haben, den wachsenden Glauben der Jugend zu mässigen, damit sie nicht ent-täuscht sein würden, wenn Dinge nicht geschehen. Sollte dies unsere Tendenz sein, dann müssen wir schnellstmöglich darüber Busse tun.

Der Herr hatte die ungläubige Ge-neration restlos entfernt, damit sie kein Hindernis sein würde für die, die berufen waren, das Land ein-zunehmen, und er wird auch uns entfernen, wenn wir in dem behar-ren. Wir können noch immer „Jo-suas“ und „Kalebs“ sein, wenn wir entschlossen sind, uns nicht davon beunruhigen zu lassen, wie gross der Feind ist, oder davon, wie schwach wir sind, sondern davon, wie gross unser Gott ist, und Er wird durch uns siegen, wenn wir Ihm vertrauen.

Enttäuschung ist nicht annähernd so negativ, wie nicht glauben. Be-ginne damit, Glauben zu fördern, und beginne, Wunder zu erwarten. Die Erfahrung der kommenden Generation wird nicht dieselbe sein, wie die der letzten. Es ist im-mer wahre Weisheit, Gott zu ver-trauen. Es braucht Glaube, um Ihm zu gefallen, und wahrer Glau-be in Ihn wird nie scheitern. Leben in einem Geist, der versucht, Ent-täuschung zu vermeiden, wird da-gegen immer versagen.
Vier Tendenzen in Betracht ziehen Ich habe einige sehr interessante Tendenzen festgestellt in dem, was bei uns in der Heritage geschieht und von dem ich denke, dass sie auch für andere, die gerade einen Durchbruch erleben, hilfreich sein könnten.

Tendenz Nr. 1

Die erste Tendenz ist die, dass einige der grössten Wunder statt-fanden, nachdem die meisten Leute die Versammlungen verlassen ha-ben. Diese Zeit wird manchmal auch als „Nachglühen“ bezeichnet, wenn Leute sich noch entspannt über Dinge unterhalten und das besprechen, was gerade geschehen ist. Warum scheint der Herr gerade zu dieser Zeit so mächtig wirken?

Es gibt einen Unterschied zwi-schen menschlicher Energie, Be-geisterung und Glaube, die manchmal schwer zu unterschei-den sind. Wahrer Glaube ist oft von Begeisterung und immer von Erwartung begleitet, doch sie sind nicht immer identisch und werden häufig verwechselt. Wahrer Glaube kann ruhig, sogar zurückhaltend sein. Echte Begeisterung kann sich ebenfalls sehr ruhig und zurückhal-tend äussern. Beide können jedoch auch laut und lebhaft ausgedrückt werden, da der Herr uns verschie-den gemacht hat.

Als ich damit begonnen habe, in Deutschland, der Schweiz und in Skandinavien zu dienen, war ich durch den Grad der Skepsis ver-dutzt. Dann sagte mir der Herr, dass dies eine gute und keine schlechte Skepsis darstellte. Als ich darüber um Verständnis bat, wurde mir gesagt, dass gute Skepsis glau-ben möchte, doch dass das, was man überbringt, gründlich unter die Lupe genommen wird. Dies ist der Glaube der Beröer, die sich entschlossen, den Lehren des Pau-lus offen zuzuhören, doch forsch-ten sie alles nach, ob es auch mit der Schrift übereinstimmte. Auf der anderen Seite möchte unge-sunde Skepsis zweifeln und wird freudig aus einer Mücke einen Ele-fanten machen, indem sie einen kleinen Hinweis, der ihre Zweifel bestätigt, annimmt, während sie einen grossen, gegenteiligen Hin-weis zurückweist.

Diejenigen mit gesunder Skepsis sind es wert, dass man mit ihnen zusammenarbeitet. Nach vielen Besuchen habe ich festgestellt, dass die, die meine Lehre anzuzweifeln schienen, in Wahrheit tief darüber nachsinnten, Jahre später konnten sie mir nicht nur sehr detailliert erzählen, was ich einst lehrte, son-dern nachdem sie es überprüft und bestätigt hatten, lebten sie es nun. Im Gegensatz dazu gab es viele Leute, die über meine Botschaft während einer Versammlung total begeistert schienen, doch direkt danach nicht in der Lage waren, mir auch nur etwas von dem zu sagen, was ich gelehrt hatte. Jahre später würden diese Leute in Ver-sammlungen ebenso begeistert sein, doch konnte man in ihren Leben kaum irgendeine wahre geistliche Reife feststellen. Welche Zuhörerschaft hättest du lieber? Es mag mehr Freude bereiten, vor den Begeisterungsfähigen zu predigen, doch um der bleibenden Frucht wegen werde ich immer die tiefsin-nigeren vorziehen. Natürlich gibt es auch diejenigen, die sehr aus-drucksvoll und dennoch sehr tief sind und die einen grossen Glau-ben haben, der Treue beinhaltet. Mein Punkt ist der, einander nicht nach dem Fleisch oder nach Äus-serlichkeiten zu richten, sondern nach dem Geist.

In der Schrift sehen wir, dass Jesus gewöhnlich Seine grössten Wunder tat, wie zum Beispiel auf dem Was-ser gehen, wenn nur ein paar weni-ge anwesend waren. Nach einigen Seiner grössten Heilungswunder sagte Er ihnen, dass sie niemandem davon berichten, sondern zu den Priestern gehen und Gott ein Dankopfer darbringen sollen. Wa-rum wollte Er nicht, dass sie allen davon erzählen würden, damit mehr Leute an Ihn glauben?

Hier liegt eine besondere Wahrheit – Gott heilte ein paar Leute, damit sie an Ihn glauben würden. In den meisten Fällen heilte Er nur dieje-nigen, die an Ihn glaubten. Wenn Gott Wunder tun wollte, damit Leute an Ihn glauben, dann könnte Er Besseres tun, als Kranke, wie selbst noch die Verkrüppelten und Blinden, zu heilen. Die Juden frag-ten danach, als sie ein Zeichen vom Himmel erhalten wollten. Sie be-gehrten, dass Er ein Zeichen am Himmel tun würde, die Sonne an-halten oder so etwas wie Josua tun. Der Herr könnte leicht solche Dinge geschehen lassen, wie heute die Sonne am Himmel anhalten oder Seinen Namen durch Sterne in den Himmel schreiben, damit niemand Ihn leugnen könnte, doch das ist nicht das, was Er zu tun versucht.

Nachdem der Herr viele Seiner gewaltigen Wunder vollbrachte, verhärteten viele ihre Herzen noch mehr, sie verfolgten Ihn umso hef-tiger wegen den Wundern, die Er tat. Sie waren so hartherzig, dass nachdem Er die Toten auferweck-te, sie sich sogar entschlossen, Ihn umzubringen. Grössere Wunder und Glaube ziehen gewöhnlich mehr Verfolgung nach sich und nicht mehr Menschen, die zum Glauben an Jesus kommen. Wir sehen, wie dies auch mit den Apos-teln und mit Stephanus in der Apostelgeschichte geschah.

Wir können erwarten, dass die Art und Weise, wie der Herr sich be-wegt, letztendlich dazu führen wird, dass viele zum Glauben an Ihn kommen, doch nicht zwangs-läufig wegen den Wundern an sich, sondern wegen der Predigt des Evangeliums, durch Seine Leute, die kühner werden. Wahre Evange-lisation ist nicht von Wundern ab-hängig, sondern vom Heiligen Geist, der von Sünde überführt und von dem verzweifelten Be-dürfnis, das wir nach der Versöh-nung durch das Kreuz haben. Na-türlich gibt es hier auch Ausnah-men, und wir mögen alle jemanden kennen, der zum Herrn kam, in-dem er Zeuge von einem Wunder oder von Ihm geheilt wurde, aber ich denke, dass wir herausfinden, wie dies nur ein winziger Teil von denen ausmacht, die Ihm nun die-nen. Von den zehn blinden Män-nern, die geheilt wurden, ist nur einer umgekehrt, um Ihm zu dan-ken. Ich denke, dass der Herr sie noch immer heilen würde, denn Er liebte sie, doch selbst die grössten Wunder führen nicht zwangsläufig dazu, dass Ihm jemand nachfolgt.

Gott heilt, denn Er liebt die Men-schen, und Er mag es nicht gern, wenn sie leiden. Er tut Wunder, weil wir sie brauchen. Dies ist der Grund, warum Barmherzigkeit für einen wahren Heilungsdienst so wichtig ist. Es ist kein menschliches Mitleid, sondern Gottes Barmherzigkeit, und wir müssen lernen, sie voneinander zu unter-scheiden. Menschliches Mitleid, oder diejenigen, die versuchen, Wunder als Zeugnis zu gebrau-chen, würden vermutlich versucht haben, alle Leute zu heilen, die um den Teich Siloah sassen, doch Got-tes Barmherzigkeit führte Jesus dazu, nur eine Person zu heilen. Jesus musste sicher über einige „sehr schlimme Fälle“ treten, um zu dieser einen Person zu gelangen, doch war Er nicht durch menschli-ches Mitleid geführt und tat nur, was Er den Vater tun sah. Je ge-horsamer wir werden, desto mehr Vollmacht kann uns anvertraut werden.

Dennoch ist eine Atmosphäre des Glaubens für den Herrn entschei-dend, um Wunder zu tun. Auch der Herr Jesus selbst konnte nicht viel tun, wo Unglaube war. Aus diesem Grund ist es oft ange-bracht, dass diejenigen, die geheilt wurden, öffentliche Zeugnisse ge-ben, dies wiederum kann anderen dabei helfen, für das zu glauben, was sie nötig haben. Wir dürfen die Zuvorkommenheit des Herrn nie vergessen, und wie Er viele Dinge tun will, um uns in unserer Schwachheit zu helfen, selbst unse-rem Unglauben. Doch wir müssen lernen, zwischen menschlicher Begeisterung und wahrem Glauben zu unterscheiden, der sehr still und zurückhaltend scheint, wie die scheue Frau, die nur ihre Hand ausstreckte, und den Saum des Gewandes des Herrn berührte, um geheilt zu werden.

Weise nicht die Stillen, Schüchter-nen weg, die sich als zu aufdring-lich vorkommen würden, um für Gebet nach vorne zu drängen. Sie mögen nicht einmal hervorkom-men, bis alles andere ruhig gewor-den ist. Bei uns sind einige bedeu-tende Wunder an denen geschehen, die zu schüchtern waren, um auf die Rednerbühne zu kommen, um davon zu berichten. Dies bedeutet nicht, dass sie nicht dankbar waren, und sie hatten offensichtlich gros-sen Glauben an Gott, doch nicht an sich selbst, dass sie in der Lage sein könnten, vor einer grossen Menschenmenge zu reden. Wir persönlich möchten keinen in Ver-legenheit bringen oder zwingen, Zeugnis zu geben, der sich damit nicht wohl fühlt. Wir mögen sie bitten, uns zu mailen oder zu schreiben, um zu berichten, was an ihnen geschehen ist, doch ich den-ke, dass wir mehr Wunder sehen werden, wenn wir unsere Aufmerk-samkeit auf die Menschen gerichtet halten, die bekommen, was sie brauchen und nicht einfach nur darauf fokussiert sind, Zeugnisse zu empfangen.

Wegen dem, was ich über die guten und unguten Skeptiker gelernt ha-be, gehen wir nicht zu weit, um Wunder nachzuweisen. Einige der Wunder, die wir erlebten, waren unbestreitbar, da sie direkt vor unseren Augen geschahen. Den-noch zweifelten einige sie an, selbst als sie sie miterlebten! Stell dir das vor. Sie haben solche Angst, auf Dunkelheit hereinzufallen, dass sie aus ihrer Dunkelheit nicht heraus-genommen werden können. Sich über die Massen damit zu befassen, diese Leute zu überzeugen, kann eine genauso tödliche Falle sein, wie mit ihnen in ihr schwarzes Loch zu stürzen. Wenn geeignet, mögen wir die Bestätigung von medizinischen Berichten und der-gleichen annehmen, doch haben wir uns vorgenommen, dass wir unseren Fokus darauf gerichtet lassen, dem Herrn und seinem Werk nachzugehen, es von guten Skeptikern unter die Lupe nehmen und nachprüfen zu lassen und die unguten Skeptiker glauben zu las-sen, was sie wollen.

Tendenz Nr. 2

Die zweite Tendenz, die ich beo-bachtet habe, ist die, dass viele von den grossartigen Wundern statt-fanden, ohne dass jemand, die Per-son, die die Heilung oder das Wunder empfing, eingeschlossen, weiss, wer für sie betete. Ich liebe das, denn Jesus bekommt den Ruhm und der Glaube der Leute an Jesus wächst vielmehr als der Glaube in die Personen, die für sie beten. Dies habe ich immer an Diensten wie dem von Benny Hinn geschätzt. Er bereitet einfach nur eine Atmosphäre des Glaubens und der Erwartung, teilt ein paar Worte der Erkenntnis mit, und die Leute werden überall im Raum geheilt, ohne dass irgendjemand persönlich für sie betet. Die Ge-meinden, die die meisten Heilun-gen und Wunder erleben, sind ge-wöhnlich auch die, die eine Atmo-sphäre von Glauben und Erwar-tung bereiten, und dieser Glaube und diese Erwartung werden viel-mehr zum Herrn gerichtet, als zur Gemeinde oder zu den Heilungs-diensten hin. Dies könnte zusam-mengefasst werden als lernen, ein guter Gastgeber für den Heiligen Geist zu sein.

Tendenz Nr. 3

Eine dritte Tendenz, die ich festge-stellt habe, ist die, dass viele geheilt werden oder ein grosses Wunder erleben, nachdem sie nach Hause gegangen sind. Dies kann am nächsten Tag geschehen, oder so-gar Tage später, nachdem für sie gebetet wurde. Jede Heilung kommt von Gott, ungeachtet des-sen, wie lange es dauert, oder wie es geschieht. Selbst wenn sie durch die Mechanismen stattfindet, die Er in uns gelegt hat, um Krankhei-ten zu bekämpfen, so ist es immer der Herr, der heilt. Was wir ge-wöhnlich „Heilung“ nennen, ist mehr als das. Es ist im Grunde genommen eine Beschleunigung des Prozesses und ein Übersprin-gen normaler oder natürlicher Pro-zesse, um es schneller geschehen zu lassen. Wir haben eine Reihe von gebrochenen Knochen geheilt gesehen, entweder sofort oder in nur ein paar Tagen, wo es hätte Wochen dauern sollen, doch selbst für Heilungen, die Wochen benöti-gen, sollten wir Ihm danken.

Selbst dann, wenn wir viele Krank-heiten am Horizont oder über uns erkennen, die jenseits von menschlichen Heilmitteln sind und sich ausserhalb der Fähigkeit unse-res Körpers, sie zu bekämpfen, befinden, müssen wir Jesus als un-seren Heiler kennen. Wir sollten für menschliche Medizin und Heilmittel dankbar sein, für die der Herr Weisheit und Fähigkeiten gab, sie zu entwickeln. Dennoch sollten wir darin fortfahren, einen Hei-lungsdienst im Leib Christi zu ha-ben, der so schlagkräftig und zu-verlässig ist, dass Seine Leute keine Krankenhäuser oder menschliche Heilmittel brauchen. Die Zeiten, in die wir eintreten, werden dies er-fordern. Heute jedoch, falls wir nicht durch ein Wunder geheilt werden, sollten wir uns nicht abge-lehnt oder verdammt fühlen, son-dern eher für den Arzt dankbar sein, den Er bereitet hat. Dennoch, falls möglich, müssen wir uns zu-erst an Ihn wenden und Ihm im-mer vertrauen, ungeachtet dessen, wie Er für uns sorgt.


Tendenz Nr. 4

Der vierte Trend ist der, dass die kleinsten Versammlungen dazu tendierten, die gewaltigsten zu sein, sie waren so angekündigt worden, dass wir angeregt werden, wenn wir sehen, dass die Versammlung nur eine kleinere Menge beinhaltet. Wir hatten Versammlungen, die so überfüllt waren, dass es für unsere Teams fast unmöglich war, zu den Leuten zu gelangen, um individuell für sie zu beten. Wegen dem An-drang waren dies bedeutende und ermutigende Zusammenkünfte, und wir freuen uns sehr, wenn so viele Leute Gott suchen. Jedes Mal, wenn dies geschieht, haben wir einige Tage später ein paar sehr kleine Zusammenkünfte, und es scheint, als bewegt sich der Herr mit weit grösserer Kraft in ihnen. Verachte nicht die kleinen Ver-sammlungen! Denke daran, dass der Herr Seine grössten Wunder in kleinen Gruppen tat.

Dieser Artikel ist eine deutsche Übersetzung des Artikels von Rick Joyner, der Website von MorningStar Ministries (www.morningstarministries.org).

Übersetzt von der Stiftung Schleife (www.schleife.ch)

 
Autor: Redaktion Revival Portal
Datum:    05.09.2008
DruckenArtikel drucken
E-Mail Artikel versenden
 
Live-Stream
Film-Archiv (folgt)
Online-Shop
 
 
   
 
Der Newsletter erscheint einmal monatlich und ist kostenlos.
 
 
 
 
Passwort vergessen?
 
HOMEGO TOPAGENDAREGISTRIERENTHEMENFORUMREVIVAL FIRE MINISTRIESSHOPAGBKONTAKTYOUTH PORTAL  
   
ÜBER DAS REVIVAL PORTAL | DRINGEND GESUCHT | TERMINE
PASSWORT VERGESSEN? | NUTZUNGSBEDINGUNGEN | DATENSCHUTZ
AGB | IMPRESSUM | KONTAKT
 
 
       
 
 
 
Copyright (c) 2009 Revival Fire Ministries | Impressum