Als ich an der letzten Ausgabe des „Special Bulletin“ schrieb, haben wir uns noch gefragt, wie lange dieser gegenwärtige Besuch des Herrn wohl dauern würde. Seither wurde offensichtlich, dass dies noch weit grösser ist, als wir zuerst wahrneh-men konnten, und noch immer ist kein Ende in Sicht. Die Ausgiessung in der Heritage setzt sich nicht nur fort, sondern nimmt weiter zu. Wofür wir am häufigsten in unserem Leben gebetet haben, ereignet sich jetzt. Was sich nun ausgiesst, ist grösser, als wir es sind, und verbreitet sich über das ganze Land. Alle Anzei-chen sprechen dafür, dass dies der Anfang einer der grössten Bewegun-gen Gottes über Amerika ist, die jemals stattgefunden haben. Vom ersten Tag unserer Gemeinde an haben wir den Herrn gebeten, dass Er einen Ort schaffen wird, wo Er nicht nur zu Besuch kommt, son-dern wo Er verweilen und wohnen wird. Wir beginnen zu empfinden, dass dies mehr als nur ein Besuch ist, und nehmen das Offenbarwerden Seiner Gegenwart als beständig war. Bob Jones besteht darauf, dass dies, was im Juni und Juli stattfindet, noch überwältigender sein wird. Der Herr hat uns auch gezeigt, dass Er unsere Ruhe sein wird und wir unsere Ver-sammlungen in der Heritage durch den Monat Juli hindurch beibehalten sollen, auch wenn wir normalerweise für einen Monat in den Urlaub fahren würden. Wir nehmen grosse Ände-rungen an vielen unseren Plänen vor, denn diese Erweckung ist das, wofür wir gelebt haben. Der Herr bewegt sich wieder mit grosser Kraft, Er tut Wunder und Seine Leute wa-chen aus ihrem Schlummer auf, um zusammenzupacken und um mit der Wolke weiterzugehen. Wir hatten aussergewöhnliche Aus-giessungen, Durchbrüche und Besu-che in der Vergangenheit, doch die-se ist anders. Die Art und Anzahl der übernatürlichen Erscheinungsfor-men, die wir wahrnehmen, überstei-gen alles, was wir je zuvor erlebt haben. Es mag sein, dass wir in den letzten vier Wochen Zeugen von mehr Wundern waren, als in den letzten zwanzig Jahren zuvor, und wir haben über die Jahre hinweg viele Wunder miterlebt. Wohin führt all dies? Ohne Frage befinden wir uns jetzt in den Tagen der Zeichen und Wunder. Der Herr giesst in unseren „Brea-kout“-Versammlungen nicht nur aus, sondern auch in nahezu jeder weite-ren Runde, in der wir zusammen sind, sogar während unseren Sitzun-gen! Es gibt eine so starke Wahr-nehmung der Gegenwart des Herrn, dass zu jeder Zeit etwas Bemer-kenswertes stattfinden kann, was auch häufig der Fall ist. Wir erleben, dass wahrer christlicher Glaube das grösste Abenteuer und das begeis-terndste Leben ist, das man haben kann. Morgens wache ich auf und frage mich, von welchen Wundern ich wohl heute hören werde oder welche Wunder ich wohl selbst se-hen werde. Manchmal ist es gerade-zu so, als wäre die Luft elektrisch aufgeladen. Obwohl dies auch in der Vergangen-heit stattgefunden hat, so ist es nun überhaupt nicht mehr ungewöhnlich, denn inzwischen wird erwartet, dass während der Studentengottesdienste einer unserer Schulen solche nicht mehr zu stoppende und durchbre-chenden Anbetungszeiten stattfin-den, dass der Unterricht daher be-endet wird. Es wird immer normaler, von einem Wunder zu hören, das während einer Sitzung der leitenden Angestellten stattgefunden hat, oder von Berichten über aussergewöhnli-che Begebenheiten, die unsere Stu-denten oder Leute beim Einkaufs-zentrum weitererzählen. Es ist wie-der wie einst in den Tagen der Apos-telgeschichte. Jeder scheint in Ehr-furcht herumzulaufen und zu staunen über die Dinge die Gott tut, in der Erwartung, von noch weiteren be-merkenswerten Geschehnissen zu hören. Es ist auch nicht ungewöhnlich für mich oder für die anderen Leiter dieses Dienstes, dass wir die letzten sind, die von manchen dieser Dinge hören. Wir haben unsere Verantwor-tung als Wächter nicht aufgegeben, doch in den meisten Fällen leiten wir nicht annähernd so viel, wie wir viel-mehr versuchen, Schritt zu halten. Dies mag wahrscheinlich einige Lei-ter erschrecken, doch unser Team liebt es. Wir sind keine kleinlichen Führungskräfte, und wenn die Leute ihren Dienst tun, wenn der Herr je-den gebrauchen kann, um durch ihn zu wirken, dann bedeutet dies auch, dass wir unsere Aufgabe als Ausrüs-ter erfüllt haben. Es ist für uns auch klar, dass das Werk des Herrn durch viele ausgeführt wird, damit die Bür-de nicht auf uns liegt und es so wahrscheinlicher ist, dass all dies unbegrenzt andauern und nicht aus-brennen wird. Eine der grössten Segnungen ist es für mich zu sehen, wie die Jugend in solch einer Kraft in Zeichen und Wundern vorwärtsgeht, verbunden mit so einer Weisheit und Reife. Ob-wohl ich denke, dass wir einige der besten Lehrer in unserer K-12 Schu-le haben, so übersteigt dies alles, was irgendjemand getan haben könnte, um sie vorzubereiten. Einige von diesen Jugendlichen waren vor nur ein paar Wochen noch in keinem guten geistlichen Zustand, dessen ungeachtet beten sie nun für Kranke und treiben Dämonen aus wie be-währte geistliche Kämpfer. Kinder sind wirklich offen für Zeichen und Wunder. Es scheint so, als wären sie gerade dafür geschaffen. Bei den meisten der aussergewöhn-lichen Wunder, die wir erlebt haben, scheint keiner wirklich genau zu wis-sen, wer denn nun gebetet hat oder wann sie sich ereignet haben, es ist gerade so, als würde sich keiner wirklich dafür interessieren. Dies erlaubt dem Herrn, Aufmerksamkeit und Ansehen zu erhalten. Wir wissen alle, dass der Herr der einzige ist, der heilen oder befreien kann, doch allzu oft tendieren wir dazu, dies Personen zuzuschreiben. Dies wie-derum legt ihnen eine Last auf, die kein Mensch tragen kann. Wir haben Dutzende von Leuten, die jeden Abend in ihren Teams dienen, doch beinahe jeden Abend ist die Gegen-wart des Herrn so stark, dass die Leute einfach nur ihre Hände aus-strecken, Ihn berühren und geheilt werden, ohne dass ihnen jemand die Hände auflegt. Auch dies war eines unserer Gebete seit vielen Jahren – dass wir nicht mehr einfach die bes-ten Anbetungszeiten, die besten Predigten, Salbung für den propheti-schen Dienst und die beste Ausstat-tung haben werden und dennoch niemand nach Hause gehen und über diese Dinge reden wird, son-dern dass die Leute aus den Ver-sammlungen kommen und sich über den Herrn unterhalten. Die Salbung auf allem nimmt zu, doch die Herr-lichkeit des Herrn überschattet alles. Wir versuchen immer noch, zu ver-stehen und viele Dinge zu verarbei-ten, doch ist bereits jetzt schon recht klar, dass dies der Anfang einer der grossen Bewegungen Gottes über Amerika ist – möglicherweise die grösste, die jemals stattgefunden hat. Bald wird sie sich auch über Europa ergiessen, falls es nicht schon begonnen hat. Nach Jahr-zehnten des Beobachtens, wie gros-se Bewegungen Gottes durch Asien, Afrika, Süd-. und Zentralamerika wogten, sind nun wir an der Reihe. Amerika und Europa haben sich verzweifelt nach Erweckung gesehnt, und nun ist sie da. So gewaltig wie alles, das gerade vor sich geht, auch ist, so sind wir den-noch immer noch in den Anfangssta-dien. Die Erweckung wird nicht nur zunehmen, sondern auch noch weit-reichender werden. Erweckung ist die Belebung der Gemeinde und ohne Frage hat die Gemeinde eine Wiederbelebung nötig, doch dies wird über eine Revitalisierung noch hinausgehen. Wir erwarten die ers-ten Etappen von dem, was viele über die letzten zwanzig Jahre hinweg vorhergesehen haben – ein gewalti-ges Erwachen, grösser als alle gros-sen Erweckungen zuvor. Obwohl bei Erweckungen üblicherweise die Ret-tung von Seelen erfolgt, so ist doch der Hauptfokus dieser Erweckung darauf gerichtet, die Gemeinde auf-zuwecken, damit sie das Evangelium den Verlorenen predigt; doch nicht nur das, sondern dass sie mündig wird. Indem die Gemeinde ihre Reife erreicht, wird ihr Licht mehr und mehr in die Dunkelheit hineinleuch-ten. Nicht nur einzelne Personen, sondern ganze Regionen und sogar Nationen werden verändert werden. Der grosse Auftrag ist der, Völker zu Jüngern zu machen, nicht nur Ein-zelpersonen, und wir werden bald erleben, wie Nationen das Bedürfnis haben werden, die Wege des Herrn zu kennen und wahre Nachfolger zu werden. Bedeutet dies, dass solche Dinge wie Gebet wieder an öffentlichen Schulen erlaubt sein werden? Ich denke, es wird noch darüber hinaus-gehen. Gebet wird nicht mehr aus Schulen oder aus irgendeinem ande-ren Ort verbannt sein. Es ist wahr, dass der Beginn einer schrecklichen moralischen Erosion in Amerika von dem Zeitpunkt an festgestellt werden kann, als das Gebet aus den Schu-len beseitigt wurde und auch vom anschliessenden Versuch an, die Erwähnung von Gott aus jedem öf-fentlichen Platz zu entfernen. Wie wir in Offenbarung 3 sehen, wird der Herr sogar ausserhalb Seiner eige-nen Gemeinde stehen und muss daher wieder eingeladen werden hereinzukommen. Wenn wir Ihn bit-ten zu gehen, dann wird er es tun. Amerika hat dies über die letzten Jahrzehnte hinweg in einem be-trächtlichen Ausmass getan. Doch dies ist dabei sich zu ändern. Die Gemeinde in Amerika erwacht, sie bittet den Herrn zurückzukehren, und Er kommt. Mir wurde gezeigt, dass in jeder Gemeinde in Amerika ein unbestreit-bares Zeugnis von Wundern und Heilungen vorhanden sein wird. Die Erkenntnis des Herrn wird unsere Nation bedecken. Obwohl es erst in den Anfängen ist, hat es doch schon begonnen. Es wird nun wachsen und sich ausbreiten. Der Herr bewegt sich offensichtlich wieder auf sehr kraftvolle Weise. Wenn die Wolke sich in Bewegung setzt, ist es Zeit, unsere Sachen zusammenzupacken und uns mit Ihm auf den Weg zu machen. Dies ist offensichtlich das, was viele Christen bereits tun. Ein grosser Teil dessen, was der Herr derzeit tut, ist mit Heilungen und Wundern verbunden. Das ist das Wesen des Herrn. Wo auch immer Er hingegangen ist, als Er auf Erden war, folgten Ihm Wunder und Heilun-gen. Er ist heute noch immer dersel-be, der Er einst war, nur wirkt Er heute durch Seinen Leib. Indem sich diese Bewegung entwickelt, wird die Betonung auf dem, was Er tut, hi-nausgehen auf das, wer Er ist. Dies bedeutet nicht, dass Er mit seinem Wirken aufhören wird, sondern der Herr selbst ist weit erstaunenswerter und interessanter, als Seine Werke es sind. Genauso wie sich die Ge-meinde im 1. Jahrhundert täglich im Tempel traf, um die Lehre der Apos-tel zu hören, so können auch wir einen Hunger, den Herrn zu kennen, erwarten, der die Sehnsucht nach Lehre auf neue Stufen anheben wird. Eine Vielzahl von Christen ist unter-dessen daran, zu ihrer ersten Liebe zurückzukehren. Der Hunger, Ihn zu kennen, schafft ein unersättliches Verlangen danach, Ihn besser zu kennen und ausgerüstet zu sein, Seinen Willen zu tun. Ich sah, wie Glaube zu einer Faust wurde, die ein Loch durch einen bedeckten Wolkenhimmel schlug. Dieser bedeckte Wolkenhimmel stell-te die dämonische Beengung über Amerika dar. Während sich weitere Löcher öffneten, begannen Engel, durch diese Lücken hindurch herab-zukommen. Je grösser die Öffnun-gen waren, desto mehr Engel ström-ten durch sie hindurch. Sie trugen Reichtümer des Himmels mit sich, die alles beinhalteten, was wir brauchten. Der Himmel ist dabei, auf die Erde durchzudringen. Daraus wird sich ein grosser Unterschied entwickeln zwischen denen, die den Herrn kennen und ihm dienen, und denen, die dies nicht tun. Todd Bentley hat ein Loch durch die Finsternis über Lakeland geschlagen, der Himmel hat sich durch diese Öffnung ergossen, und diese Lücke wird sich auch noch weiter vergrös-sern. Was in Lakeland geschieht, ruft in vielen mehr Glauben hervor. Der „Glaubensbarometer“ hat begonnen, im ganzen Leib Jesu zu steigen. Auch viele andere strecken sich nun danach aus. Die Grösse dieser Öff-nungen hängt von der Grösse unse-res Glaubens ab. Ich bete, dass das, was in Lakeland geschieht, auch weiter in Gang gehalten wird und zunimmt. Doch das, was in Lakeland freigesetzt wurde, wird fortbestehen, ungeachtet dessen, ob die Erwe-ckung in Lakeland anhalten wird oder nicht. Ein Feuer wurde entfacht, das bereits zu grosse Ausmasse erreicht hat, um es stoppen zu kön-nen. Die Emails und weitere Nachrichten, die ich über die beeindruckenden Dinge, die Gott tut, erhalte, haben sich in den letzten paar Wochen multipliziert. Wenn Gott sich bewegt, können die Leute ihre Begeisterung nicht mehr eindämmen. Dies stellt die grösste Kraftquelle der Evangeli-sation dar. Ich habe wiederholt zahl-reiche Gruppen von Christen an Konferenzen gefragt, wie viele von ihnen durch Erweckungen, Missions-feldzüge, evangelistische Aktionen oder durch christliches Fernsehen zum Herrn gekommen sind. Zusam-mengefasst sind es fast immer weni-ger als 5 Prozent, und oft sind es nur 2 Prozent der Leute. Wenn ich je-doch frage, wie viele durch das Zeugnis eines Freundes oder eines Verwandten zum Herrn gekommen sind, dann melden sich die anderen 95 Prozent oder mehr. Eine ermutig-te Gemeinde ist die mächtigste evangelistische Streitmacht dieser Welt. Der Ermutigungspegel steigt wieder drastisch an, seit der Herr offensichtlich erneut in Bewegung ist. Ich habe einige sehr aussergewöhn-liche Besuche und Bewegungen von Gott miterlebt, doch denke ich nicht, dass ich zuvor auch nur annähernd so etwas erlebt habe wie dies, was wir momentan wahrnehmen. Auch wenn die Erweckung nun aufhören sollte, so wäre sie noch immer von historischer Bedeutung. Doch die Erweckung hält nicht nur an, sondern nimmt nach wie vor an Schwungkraft zu. Es ist fast schon furchterregend, wenn man sich vorstellt, wie grossar-tig sie noch werden wird. Es gibt viele praktischen Dinge, die wir beachten sollten, während sich all dies entfaltet. Über die nächsten paar Wochen werde ich von dem mitteilen, was ich in mehr als 35 Jahren gelernt habe, als ich mich mit Erweckungen und Bewegungen von Gott befasst habe. Wir können viel Hilfreiches von denen lernen, die diese Dinge selbst miterlebt haben. Ich denke, dass es mit dem Ehren der Väter begonnen hat, und die grösste Ehre, die wir unseren geistli-chen Vätern zuteil werden lassen können, ist die, ihre Botschaft zu beherzigen. Dieses „Special Bulletin“ wurde hauptsächlich deswegen geschrieben, um die Frage zu beant-worten, die man mir am häufigsten stellt: Wird diese Ausgiessung hier in der Heritage andauern? Sie wird, und wir würden uns sehr freuen, wenn du kommen und es selbst erleben wirst. Für die Räume in der Heritage Grand haben wir „Erweckungs-Preise“, um sie finanziell so erschwinglich wie möglich zu machen. Wir bieten auch Wochen- und Monatspreise an, die noch kostengünstiger sind. Für wei-tere Informationen besuche unsere Webseite oder kontaktiere uns über diese Telefon-Nummer: +1-800-542-0278. Falls du auf der Hin- oder Rückfahrt zu oder von Lakeland vom Nordosten oder vom mittleren Wes-ten her bist, dann sind wir eine an-genehme Zwischenstation auf dieser Reise. Wir freuen uns sehr, wenn du bei uns vorbeischaust, um Feuer zu empfangen oder um es zu verbreiten. Dieser Artikel ist eine deutsche Übersetzung des Artikels von Rick Joyner, der Website von MorningStar Ministries (www.morningstarministries.org). Übersetzt von der Stiftung Schleife (www.schleife.ch) |